Der der Buchstabe A von Linda steht für die Absenderadresse eins möglicherweise verdächtigen Mail Diese sollte sehr genau und kritisch geprüft werden.
Oft ist in der Absenderadresse lediglich ein Buchstabe falsch. Dies kann zu Verwechslungen führen und zum Überfliegen des Verdacht. Migros Bank und MIgros Bank könnten übersehen werden. Auch ein Punkt Migros.Bank.ch anstelle von Migrosbank.ch könnte ein begründeter Verdacht auslösen.
Verdächtige Absenderadressen in Phishing-Mails lassen sich häufig durch kleine Details oder Ungereimtheiten in der Domain (der Teil nach dem @-Zeichen) entlarven. Achten Sie auf folgende Warnsignale:Tippfehler und „Typosquatting“: Betrüger nutzen oft leicht vertauschte Buchstaben, um seriöse Firmennamen nachzuahmen (z. B. support@apple-support24.com statt support@apple.com oder info@paypa1.com mit einer Eins statt einem „l“).Freemail-Anbieter für offizielle Anliegen: Große Unternehmen (Banken, Versicherungen) versenden E-Mails fast nie von kostenlosen Adressen wie @gmail.com, @bluewin.ch oder @hotmail.com.Abweichende oder fremde Domains: Die Adresse passt nicht zum Namen, der im E-Mail-Programm angezeigt wird. Beispiel: Als Name wird „Post CH“ angezeigt, aber die tatsächliche Adresse lautet service@best-offer-domain.com.Ungewöhnliche Endungen (TLDs): Vorsicht bei exotischen oder seltenen Domainendungen (wie .xyz, .top, .info oder .cn), wenn Sie eigentlich eine Nachricht von einem regionalen oder bekannten Anbieter erwarten.Zahlen und kryptische Zeichen: Wirkt der Teil vor dem @-Zeichen wie eine zufällige Zeichenkette (z. B. info-382947@…) oder enthält er unnötig viele Zahlen, handelt es sich meist um Spam oder Phishing.Irreführende Subdomains: Betrüger bauen offizielle Namen in ihre eigenen Webadressen ein. Eine Adresse wie service.post.ch@phishing-seite.ru stammt nicht von der Schweizerischen Post, sondern von der fragwürdigen Domain phishing-seite.ru.Tipp: Achten Sie nicht nur auf den angezeigten Namen. Klicken Sie auf die E-Mail-Adresse oder fahren Sie mit der Maus darüber, um die vollständige und tatsächliche Adresse zu sehen.
Leiten Sie verdächtige Mails in der Schweiz zur Prüfung direkt an offizielle Meldestellen weiter, wie beispielsweise das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) unter Meldeformular des NCSC oder an die Meldeadresse reports@antiphishing.ch.
